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Behindertenverband

Neubrandenburg e.V.

Am Blumenborn 23

17033 Neubrandenburg

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Außerordentliche Mitgliederversammlung

Zeit:  25. Mai um 10.00 Uhr

Ort:   Begegnungsstätte Am Blumenborn 23
         des Behindertenverbandes Neubrandenburg e.V.

mehr erfahren Sie unter Aktuelles

Bundesteilhabegesetz (BTHG) - Arbeitsentwurf veröffentlicht

 

Das BMAS hat einen Arbeitsentwurf für das BTHG vorgelegt Schwerpunkt dieses Gesetzes ist die Neufassung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX). Der Paritätische bietet hierzu am 27.04.2016 eine Fortbildung in Güstrow an.

Das Recht der Eingliederungshilfe soll zu einem modernen Teilhaberecht weiterentwickelt werden, in dessen Mittelpunkt der Mensch mit seinen behinderungsspezifischen Bedarfen steht.

Das Vertragsrecht für die Eingliederungshilfe wird an das bisherige Vertragsrecht nach §§ 75 ff. SGB XII angelehnt, dabei aber grundlegend überarbeitet. Der Verhandlungsspielraum für die Leistungserbringer wird kleiner. Ein gesetzliches Prüfrecht wird eingeführt. Der Arbeitsentwurf führt den Begriff der Wirksamkeit der Leistung in das Vertrags- und Vergütungsrecht ein.

Anlage: Arbeitsentwurf des BMAS

Quelle: Paritätischer Gesamtverband, 08.02.2016

Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsgesetzes beschlossen

Das neue BGG enthält u.a. die Beseitigung baulicher und kommunikativer Barrieren innerhalb der Bundesverwaltung, die Bereitstellung von Informationen in Leichter Sprache sowie die Einrichtung einer Bundesfachstelle für Barrierefreiheit.

Die Pressemeldung mit weiteren Informationen ist veröffentlicht unter:

http://www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/gesetzesentwurf-weiterentwicklung-behindertengleichstellungsrecht.html?cms_et_cid=2&cms_et_lid=20&cms_et_sub=14.01.2016_esetzesentwurf-weiterentwicklung-behindertengleichstellungsrecht.html 

Quelle: Paritätischer Gesamtverband, 14.01.2016

Information der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention

Der UN-Fachausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat sich mit dem Artikel 9: Zugänglichkeit befasst.

Die Allgemeine Bemerkung Nr. 2 des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK-Ausschuss) befasst sich mit einem der zentralen Elemente der UN-Behindertenrechtskonvention: Dem Prinzip der Zugänglichkeit gemäß Artikel 9 der UN-BRK. Die Gewährleistung eines gleichberechtigten und gleichwertigen Zugangs zu allen Lebensbereichen ist eine zentrale Voraussetzung dafür, die eigenen Menschenrechte gleichberechtigt mit anderen nutzen zu können. Dies gilt auch und insbesondere für Menschen mit Behinderungen. Die Allgemeine Bemerkung Nr. 2 wirft auch für Deutschland gewichtige Umsetzungsfragen auf, etwa für die Ausgestaltung des Betreuungsrechts sowie dessen Ausrichtung und Kontrolle der Praxis:

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Weitere_Publikationen/Information_der_Monitoring_Stelle_zur_UN-Behindertenrechtskonvention_Allgemeine_Bemerkung_Nr2.pdf

Quelle: Paritätischer Gesamtverband, 19.01.2016

Veröffentlichung UN-BRK: "Inklusion auf dem Weg" - ein Trainingshandbuch zur Prozessbegleitung

Veröffentlichung des Deutschen Vereins

Die "Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft" hat beim Deutschen Verein (DV) das Buch "Inklusion auf dem Weg" - ein Trainingshandbuch zur Prozessbegleitung veröffentlicht. Es richtet sich an Träger und Einrichtungen und enthält vielfältige Anregungen zum Aufbau eigener Strukturen und Prozesse für die inklusive Weiterbildung von Mitarbeiter/-innen und Partner/-innen. Weitere Informationen zum Preis und Bezug aber auch zum  Inhaltsverzeichnis können auf der Homepage des DV unter folgendem Link eingesehen werden.

https://www.deutscher-verein.de/de/der-buchshop-des-dv-fachbuecher-sonderdrucke-und-sonderveroeffentlichungen-1559.html?PAGE=artikel_detail&artikel_id=188

Quelle: Claudia Zinke, Paritätischer Gesamtverband, 25.08.2015

Beförderung von Menschen mit Behinderungen

BGW-Ratgeber neu erschienen

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheits- und Wohlfahrtspflege hat eine neue Fassung ihrer Informationsbroschüre zur sicheren  Beförderung von Menschen mit Behinderungen herausgebracht. Der stark  nachgefragte Ratgeber wurde aktualisiert und um neue Themenaspekte  erweitert.

https://www.bgw-online.de/DE/Presse/Pressearchiv/2015/PM-Broschuere-Befoerderung-SiBef-14.html?utm_campaign=newsletter_2015-09-11_10:07:14

Quelle: Renate Brandt, Paritätischer Gesamtverband, 18.09.2015

Bundesteilhabegesetz

Gemeinsame Pressemeldung der BAGFW, des DBR und der Fachverbände

Zwischen der BAG Freie Wohlfahrtspflege, dem Deutschen Behindertenrat und den Fachverbänden für Menschen mit Behinderung wurde eine abgestimmte Pressemeldung zum Bundesteilhabegesetz herausgegeben. Darin wird gefordert, dass bei den aktuellen Haushaltsberatungen Menschen mit Behinderung nicht vergessen werden dürfen und entsprechende Mittel bereit gestellt werden müssen.

Pressemeldung

Quelle: Claudia Zinke, Paritätischer Gesamtverband, 14.09.2015

Nachhaltige Förderung des politischen und bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Behinderungen

Antwort der Bundesregierung

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte eine Anfrage zum Thema "Nachhaltige Förderung des politischen und bürgerschaftlichen Engagements von Menschen mit Behinderungen" an die Bundesregierung gestellt. In ihrer Antwort teilt die Bundesregierung mit, dass sie plane, den Wahl-O-Mat künftig auch in leichter Sprache und in Gebärdensprache anzubieten. Demnach sollen bis zur nächsten Landtagswahl im Frühjahr 2016 die sprachlichen und technischen Voraussetzungen geprüft und mit den Fokusgruppen getestet werden. Ziel sei, die Beteiligung von Organisationen von Menschen mit Behinderungen an den Entscheidungsprozessen auf bundespolitischer Ebene nachhaltig zu fördern.

Die Antwort enthält auch umfangreiche Darstellungen zu Programmen, Maßnahmen und Fördervolumen der Bundesregierung, mit denen die politische Teilhabe behinderter Menschen gefördert wird. Darüber hinaus wird auch auf die Förderung der Selbsthilfe durch die Reha-Träger nach SGB IX und die Möglichkeiten des Bürgerschaftlichen Engagements (Jugendfreiwilligendienste und Bundesfreiwilligendienste) eingegangen.

Antwort der Bundesregierung

Quelle: Claudia Zinke, Paritätischer Gesamtverband, 14.08.2015

„Berufliche Inklusion: Da geht mehr als Sie denken“

Broschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation e. V.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft ambulante berufliche Rehabilitation e. V. hat die Broschüre  „Berufliche Inklusion: Da geht mehr als Sie denken“ und damit eine erste Zwischenbilanz seiner Arbeit vorgelegt. Seit über einem Jahr sind Berater und Inklusionslotsen in acht Bundesländern im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterwegs, um mehr Betriebe und Unternehmen für Inklusion zu gewinnen. In der Broschüre werden erste Ergebnisse und Erfahrungen vorgestellt. Dabei stehen die Stimmen, Sichtweisen und Erfahrungen der Arbeitgeber konsequent im Mittelpunkt.

Die Broschüre ist kostenlos. Sie kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.wirtschaft-inklusiv.de/fileadmin/Redaktion/Zwischenbilanz_WI_Da_geht_mehr_als_Sie_denken_.pdf

Quelle: Claudia Zinke, Paritätischer Gesamtverband, 31.08.2015

Neue Chancen für schwerbehinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnen

Integrationsbetriebe fördern

Die Koalitionsparteien CDU/CSU und SPD haben einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, worin sie die Bundesregierung auffordern, mehr Plätze in Integrationsbetrieben zu schaffen, den Personenkreis um die Zielgruppe langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen zu erweitern sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Integrationsbetriebe zu stärken.

Zu den geplanten Maßnahemen gehören u. a.

- die Schaffung von mehr Plätzen in den Integrationsbetrieben, es sollen 50 Millionen Euro für Anschubfinanzierung und Evaluierung, jeweils für die Jahre 2015/16/17, aus dem Ausgleichsfonds bereitgestellt werden.

-  die Erweiterung des Personenkreises der dort Beschäftigten um langzeitarbeitslose schwerbehinderte Menschen.

- die Prüfung, ob und in welchem Umfang Integrationsbetriebe für langzeitarbeitslose Schwerbehinderte sowie für Langzeitarbeitslose geöffnet werden könnten, die weiterhin aus dem Eingliederungstitel des SGB II zu finanzieren sind.

- das Anstreben der Verbesserung des Übergangsmanagements von der Schule in Integrationsfirmen .

- die Schaffung neuer „Zuverdienstbeschäftigungen“ für schwerbehinderte menschen, in dem die Schwelle bei den begleitenden Hilfen im Arbeitsleben von bisher 15 Stunden (§ 102 Absatz 2 Satz 3 SGB IX) auf zwölf Stunden  für Integrationsbetriebe herabgesetzt werden soll.

- die besondere Berücksichtigung der  Integrationsbetriebe bei der Vergabe öffentlicher Aufträge

- die Umbennenung dieser Betriebe in Inklusionsbetriebe.

- die Prüfung der Verbesserung der Gesundheitsförderung und die Weiterbildungschancen für behinderte Menschen. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Arbeit und Soziales (Federführung), Ausschuss für Wirtschaft und Energie, Ausschuss für Gesundheit, Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Ausschuss für Tourismus und den Haushaltsausschuss überwiesen.

Antrag

Quelle: Claudia Zinke, Der Paritätische Gesamtverband, 10.07.2015

Antwort der Landesregierung auf Anfrage (Fraktion DIE LINKE)

Unterrichtsstunden zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten

Die Abgeordnete Simone Oldenburg, Fraktion DIE LINKE, hat auf ihre Kleine Anfrage zu "Unterrichtsstunden zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, im Rechtschreiben und im Rechnen" die folgende Antwort der Landesregierung bekommen:

Lesen Sie hier die

Antwort

Quelle: Der Paritätische Gesamtverband, 08.07.2015

Broschüre "Bewusstseinsbildung und Barrierefreiheit - Gelungene Beispiele zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention"

Veröffentlichung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation hat die Broschüre "Bewusstseinsbildung und Barrierefreiheit - Gelungene Beispiele zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention" veröffentlicht. Die exemplarischen Anregungen beziehen sich auf die Themenfelder Bewusstseinsbildung und Barrierefreiheit aus dem internationalen Kontext. Der praxisnahe Themenbericht motiviert zum Transfer der Inhalte auf die eigene Organisation. Der Prozess des ‚Voneinander Lernens‘ kann eine Weiterentwicklung befördern, damit Inklusion leichter gelingt.

Die in dem Themenbericht gebündelten Beispiele zur Umsetzung der UN-BRK sollen eine Übertragung in die tägliche Praxis anregen und erleichtern. Dabei wird beispielsweise auf Trailer oder Filme mit thematischem Bezug zur Inklusion verwiesen. Auch auf betriebliche Aktionen zur Sensibilisierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Belange von Menschen mit Behinderungen wird aufmerksam gemacht.  

Darüber hinaus gibt der Themenbericht Hintergrundinformationen zum internationalen (UN-BRK), europäischen (Europarat, Europäische Kommission) und deutschen Kontext (Nationaler Aktionsplan). 

Der Themenbericht steht als kostenloses Download auf der BAR-Homepage unter folgendem Link zur zur Verfügung.

www.bar-frankfurt.de/fileadmin/dateiliste/publikationen/arbeitsmaterialien/downloads/ThemUN-BRK.pdf

Quelle: Der Paritätische, 11.06.15

 

5. Mai 2015 – Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen

Viele Aktionen, ein Ziel

Auf die Situation von Menschen mit Behinderungen in Deutschland aufmerksam machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können: Das ist das Ziel des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Seit 20 Jahren veranstalten Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und -selbsthilfe rund um den 5. Mai überall in Deutschland Podiumsdiskussionen, Informationsgespräche, Demonstrationen und andere Aktionen. Dabei geht es darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden.

Quelle: Aktion Mensch

 

Der Behindertenverband Neubrandenburg e.V. führte gemeinsam mit den Partnern des Aktionsbündisses 2015 einige Veranstaltungen in Neubrandenburg durch: 

05. Mai: "Begegnung" mit dem neuen Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg

06. Mai: Inklusion im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

08. Mai: Aktionsfrühstück/ Malen zur Aktionswoche 

Resümee der Begegnungen in der Mai Aktionswoche! 

Ein wirklich interessanter Vormittag mit dem Oberbürgermeister Silvio Witt am 5. Mai in der Begegnungsstätte am Blumenborn 23 !

Wir sprachen über unsere schöne, schon sehr gut barrierefreie Stadt und über den Bahnhof,  der nun hoffentlich ca. 2018 barrierefrei zugänglich wird. Außerdem kamen der Haushalt und die Planungssicherheit von Vereinen und städtische Zwänge, „ohne Schaum vor dem Mund“, in toller Atmosphäre zur Sprache. Auch über das Verschieben von „Schwarzen Petern“ durch die Kreisgebietsreform, wie die unzugängliche Volkshochschule, wurde gesprochen.

Am 6.Mai traf der Bürgerbeauftragte Herr Mathias Crone als Schirmherr mit  Behindertenbeauftragten & Behindertenbeiräten aus Mecklenburg-Vorpommern den Vertretern des MSE Aktionsbündnisses 21 Vereine, Institutionen, einigen Kreistagsvertretern sowie der Kreisverwaltung im Ratssaal Neubrandenburg aufeinander. Frau Prof. Dr. Kampmeier moderierte diese Begegnung, begrüßte alle geladenen Gäste und sehr viele Bürger, führte die Interessenvertreter, bündelte Beiträge, hakte nach und zog Resümee. Mit ihr im Präsidium saßen die Dezernentin Frau Sievert, Herr Dr. Shafaei, Oberbürgermeister Silvio Witt und der Bürgerbeauftragter Herr Mathias Crone. Sie begrüßten ebenfalls alle Mitwirkenden und Gäste im vollbesetzten Ratssaal Neubrandenburgs. Dabei wurde deutlich, dass Veränderungsprozesse Zeit brauchen, Bewusstseinswandel noch viel länger! In der Umsetzungsebene ist noch viel Arbeit hin zu inklusivem Bewusstsein nötig! Dabei ist gerade da viel erreichbar. Der Maßnahmenplan der Landesregierung MV vom August 2013 bedarf einer Fortschreibung. Zur Normenprüfung in MV ist noch viel möglich und nötig. Beim Integrationsförderatsgesetz ist die Wirksamkeit dringend zu prüfen um die Umsetzung der UN – BRK zu realisieren! Die Integration in Regelschulen in MV liegt bei ca. bei 31 %. Durch Herrn Rautmann von der Kreisverwaltung wurden zeitnahe Handlungsfelder benannt, Nahverkehrsplan Fortschreibung mit Beiratbildung im Juli 2015, der Schulentwicklungsplan  ca. 2015/16  bei ca. 107 Schulen im Kreis davon ca. 26% barrierefrei. Es war aber kein Wutbürger im Saal auch wenn vor dem künftigen Ausbluten der Beratungslandschaft gewarnt wurde und von Frau Beck-Helbig die Zentralisierung der Sozialämter angesprochen wurde. Herr Dr. Shafaei setzte mit seinem Referat Schwerpunkte zur Umsetzung der UN Konvention im Verantwortungsbereich des Landkreises. … … Wenn aus der „Konstruktiven Ratlosigkeit“ eines vollen Ratsaals voller Menschen -Bürger, Experten, Betroffene, Beiräte, Vereine, Verwaltung und Politik ein verlässlicher Aktionsplan entsteht, bin ich der Überzeugung ein Wunder erlebt zu haben. Der von der Verwaltung / Frau Sievert, Herr Rautmann in Aussicht gestellte Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN - Behindertenrechtskonvention für den Kreis Mecklenburgische Seenplatte wird gemeinsam von Politik und Verwaltung mit dem Kreis Behindertenbeirat künftig erstellt. Inklusion braucht klare Ziele, Kontinuität und Verlässlichkeit. Damit die notwendigen Rahmenbedingungen entstehen können, wird die neue Senioren und Behindertenbeauftragte Frau Runge beide Beiräte rechtzeitig in die Entstehung aller relevanten Vorlagen & Unterlagen sowie in die nötigen Verfahrensabläufe einbeziehen! Unser Beirat freut sich auf gute Zusammenarbeit!

Beim Blumenborn-Aktionsfrühstück am 8. Mai sprachen viele aktive Mitglieder über die Ergebnisse der Aktionswoche. Beispielsweise wie in Burg  Stargard Herr Heise & Peter Braun enge Wege (Mühlenstraße) oder unzugängliche Gebäude (Hager Haus) beim Städtetest gemeinsam mit dem Bürgermeister Tilo Lorenz und dem Behindertenbeauftragten Wilfried Schmidt absolvierten. Markierung und Bordabsenkung sind auf den Weg gebracht!

Axel Wittmann/ Vorstandsvorsitzender

 

Zielgruppe der Aktionen zum 05. Mai waren:

Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen aller Altersgruppen, Menschen mit Mobilitäts- und Kommunikationseinschränkungen. Eingeladen waren Entscheidungsträger aus der Kreisverwaltung und aus den Fraktionen unseres Landkreises sowie Interessenvertretung (Aktionsbündnis und Behindertenbeauftragte) aus unserem Landkreis und aus anderen Landkreisen.

Ziel unseres Vorhabens:

Gemeinsam mit Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen, um für eine inklusive Gesellschaft zu wirken.

Partner des Aktionsbündnisses 2015

• Allgemeiner Behindertenverband in Mecklenburg-Vorpommern e.V. • BIAB e.V. • Behindertenverband Neubrandenburg e.V. • Behindertenverband Regionalverband Müritz e.V. • Humanitas Müritz e.V. • Behindertenbeirat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte • Blinden- und Sehbehinderten-Verein M-V e.V., KO Neubrandenburg • Der Paritätische Wohlfahrtsverband Mecklenburg Vorpommern e.V. • Der STEG Neubrandenburg e.V. • DSB – Ortsverein Neubrandenburg der Schwerhörigen und Ertaubten e.V.  • DSB – LV der Schwerhörigen und Ertaubten MV e.V. • Gehörlosen Ortsverein Neubrandenburg e.V. • Hochschule Neubrandenburg • Lebenshilfe für Behinderte Neubrandenburg e.V. • Seniorenbeirat der Stadt Neubrandenburg • Seniorenbeirat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte • Sozialverband Deutschland e.V. Kreisverband Neubrandenburg • Sozialverband VdK M-V e.V. Kreisverband Neubrandenburg • Volkssolidarität Neubrandenburg/ Neustrelitz e.V. • Stargarder Behindertenverband e.V.

 Partner des Aktionsbündnisses 2015

Kinovorschau: "In meinem Kopf ein Universum"

„IN MEINEM KOPF EIN UNIVERSUM“, ab 09. April in den Kinos

Mateus liebt die Sterne. Oft lehnt er nachts am Fenster und blickt in die Tiefen des Universums. Und immer stellt er sich die eine Frage: „Wie kann ich den anderen zeigen, dass ich nicht zurückgeblieben bin? Wie kann ich beweisen, dass ich fühle und denke wie jeder andere?“ Mateus leidet unter einer zerebralen Bewegungsstörung und ist nicht im Stande seinen Körper zu kontrollieren. Obwohl er nicht mit seiner Umwelt kommunizieren kann, nimmt er doch alles um sich herum wahr: Die abstoßenden Bemerkungen seiner Schwester. Das Lächeln der wunderschönen Anka. Die liebevolle Fürsorge seiner Mutter. Und die üppigen Brüste der netten Nachbarin. Doch der Tag wird kommen, an dem er es allen zeigen wird… IN MEINEM KOPF EIN UNIVERSUM ist ein bewegendes Drama, das zu Tränen rührt, zum Nachdenken anregt und auch zum Lachen bringt. Basierend auf einer wahren Geschichte nutzt der Film eine selbstironische Perspektive, um den Zwiespalt seines gelähmten Protagonisten zu beleuchten.  „Basierend auf einer wahren Geschichte, ist IN MEINEM KOPF EIN UNIVERSUM ein unglaubliches Zeugnis vom Durchhaltevermögen des menschlichen Geistes.“ clevelandfilm.org IN MEINEM KOPF EIN UNIVERSUM bietet unserer Ansicht nach eine gute Möglichkeit in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für diese Form der Behinderung zu schaffen und Berührungsängste abzubauen. Er zeigt, dass Mateus - entgegen der Vorurteile seiner Umwelt - genauso denkt und fühlt, wie jeder andere Mensch. Der Film bleibt ganz nah dran an seinem Protagonisten und lässt den Zuschauer mithilfe eines Voice-overs teil haben an Mateus Empfindungen.

Herzliche Grüße Ihre MFA+ Filmdistribution 93047 Regensburg