Schnellkontakt

Begegnungsstätte

Blumenborn

Tel.: 0395 5442634

 

Behindertenverband

Neubrandenburg e.V.

Am Blumenborn 23

17033 Neubrandenburg

Tel.: 0395 3684930
Fax: 0395 3684804

 

→ Kontaktformular

auf einen Blick


→ Informationsheft + Veranstaltungsplan


ANSICHT  vergrößern

Taste Strg + Drehen des Rades der Maustaste

Benutzer Login

Aktuelles

Informationen zur Corona-Pandemie

Das Regierungsportal MV informiert zur Corona-Situation in MV:

→   Fragen und Antworten zu Corona und mehr  ←

Sie finden dort alle aktuellen Beiträge und Informationen der Landesregierung zum Thema "Corona-Virus" und den Maßnahmen gegen seine Ausbreitung in Mecklenburg-Vorpommern. 
 (Regierungsportal Mecklenburg-Vorpommern)

 

Daten zur Corona-Pandemie

Das LAGuS informiert von Montag bis Freitag in einem Lagebericht über die Corona-Situation in MV:

→   Daten zur Corona-Pandemie  ←

 (LAGuS: Landesamt für Gesundheit und Soziales)

 

Protesttag 5. Mai - Behinderte pochen weiter auf ihre Rechte

Markus Vohs, Geschäftsführer des Behindertenverbandes Neubrandenburg, spricht von einem sorgenvollen Jahr, das hinter ihm, seinen Mitstreitern, den rund 450 Mitgliedern und Besuchern der Begegnungsstätte Am Blumenborn liegt. Im Pandemie-Jahr waren viele Aktionen damit beschäftigt, Hygienekonzepte zu erstellen um Klienten und Mitarbeiter in der Pflege und in den Kindertageseinrichtungen zu schützen und zu überlegen, wie Beisammensein und Unterstützung in der Begegnungsstätte dennoch möglich sein können.
„Das war nicht immer einfach“, resümiert er im Gespräch mit dem Nordkurier. Jetzt, wo es langsam wieder Hoffnung auf ein normaleres Leben gibt – sinkender Infektionszahlen und steigernder Impfquote sei Dank –, wollen seinen Aussagen zufolge auch die Interessenverbände für Menschen mit Behinderungen wieder durchstarten. Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe sind dabei wichtige Anliegen, die auch der Behindertenverband Neubrandenburg im Blick behält. Denn laut Axel Wittmann, Vorstandsvorsitzender des Behindertenverbands Neubrandenburg, ist es nach wie vor ein Kampf für zahlreiche Menschen mit Behinderung im Alltag, dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen und gehört werden.
Gerade heute geht es um sie, zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Im vergangenen Jahr war das Aktionsbündnis verschiedener Interessenverbände der Region, die sich für Menschen mit Behinderung einsetzen, coronabedingt ausgebremst worden, berichtet Annika Schmalenberg. Sie gehört nicht nur dem Behindertenverband Neubrandenburg an, sondern ist auch Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderung im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Unter dem Motto „Meine Stimme für Inklusion“ – von „Aktion Mensch“ initiiert – seien alle Einwohner des Landkreises aufgerufen, sich mit offenen Augen das eigene Wohnumfeld anzusehen.
„Wo gibt es vielleicht Barrieren, die beseitigt werden müssen, zum Beispiel Stufen oder nicht abgesenkte Bordsteinkanten, die die Menschen stark einschränken“, gibt sie Hinweise. Es seien explizit alle Leute aufgerufen, mitzumachen. Denn eine Hürde, die für einen Rollstuhlfahrer schwierig ist, sei auch für Rollatoren und Kinderwagen mitunter schwer zu überbrücken, erläutert sie. „Denn Barrierefreiheit bedeutet einen Mehrwert für die gesamte Gesellschaft“, so Annika Schmalenberg. Der heutige Protesttag könne durchaus als „Aufschrei“ gewertet werden, eben weil die Gesellschaft noch weit entfernt von vollständiger Inklusion sei. Markus Vohs nennt in diesem Zusammenhang zum Beispiel die fehlende wohnortnahe Beschulung von ertaubten oder erblindeten Kindern im Land. Sie können lediglich in Güstrow und Neukloster fachgerecht gefördert werden, kritisiert er. „Menschen mit Behinderung dürfen keine Bittsteller für ein normales Leben sein“, fährt er fort. Er weist darauf hin, dass Inklusion kein Selbstläufer und er sich bewusst sei, dass dies Zeit brauche. Dabei dürfe aber niemand müde werden, warnt er. Denn, so Axel Wittmann, seit 2009 hat sich Deutschland durch die UN-Behindertenrechtskonvention zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung verpflichtet.
Immerhin leben im Landkreis 37 000 Menschen mit einer schweren Behinderung, Stand 2019. Für sie machen sich die Interessenvertretungen stark, die ab sofort gern erfahren möchte, in welchem Wohnumfeld welcher Schuh drückt. „Wir wollen helfen, Abhilfe zu schaffen, zum Beispiel Verantwortliche auf kurzem Weg zu kontaktieren“, so Annika Schmalenberg. Wer Anregungen hat, kann sich melden beim Behindertenverband Neubrandenburg unter 0395 368 49 30 oder beim Kreisbehindertenbeirat unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 
Quelle: Nordkurier - Neubrandenburger Zeitung - 05.05.2021

Informatives finden Sie auch unter:

Aktion Mensch

Bürgerbeauftragter

UN-Behindertenrechtskonvention (Montoring- Stelle), siehe auch www.brk-allianz.de

Die 10 Gebote der Barrierefreiheit, siehe auch DIN 18040 und www.bar-frankfurt.de

 

Der ParittischeDER PARITÄTISCHE Mecklenburg-Vorpommern

 

ABiMVAllgemeiner Behindertenverband in Mecklenburg-Vorpommern e.V.

 

Schon gewusst ?

Nutzung der 125,- Euro Leistung nun auch durch nachbarschaftliche Hilfe

 
Menschen mit Pflegebedarf stehen verschiedene Leistungen der Pflegekasse zu. Seit 2017 gibt es dabei auch den so genannten „Entlastungsbeitrag“ nach §45b SGB XI, besser bekannt als „125 Euro – Leistung“. Viele Pflegebedürftige bzw. ihre pflegenden Angehörigen können diese Leistung z.B. für Hauswirtschaftshilfen, Einkaufshilfen oder Betreuungsleistungen nutzen und so die Pflege zu Hause besser absichern.  Bisher durften ausschließlich zertifizierte Dienstleister diese Leistung abrechnen, z.B. anerkannte Pflegedienste, nicht jedoch Privatpersonen. Somit verfiel diese Leistung bei vielen Pflegebedürftigen, weil sie keinen Dienstleister mit Kapazitäten mehr gefunden haben. Seit September 2019 gibt es in Mecklenburg-Vorpommern nun neue Richtlinien, die es auch Privatpersonen ermöglichen, diese Leistung abzurechnen. Somit können Pflegebedürftige, die z.B. durch Nachbarn Unterstützung beim Einkaufen bekommen, die Leistung jetzt sinnvoll nutzen und ihren Hilfspersonen eine Aufwandsentschädigung zahlen. Zuvor müssen die nachbarschaftlichen Helfer jedoch einen Kurs besuchen (für ca. 8 Stunden, dieser ist kostenfrei) und sie dürfen mit der pflegebedürftigen Person nicht bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert sein bzw. nicht mit ihr in einer häuslichen Gemeinschaft leben. Vergütet werden darf die nachbarschaftliche Hilfe mit maximal 8,- Euro pro Stunde bis die 125,- Euro Leistung aufgebraucht ist.
 
Weitere Informationen gibt die EUTB-Beraterin Annika Schmalenberg beim Allgemeinen Behindertenverband M-V in den Räumlichkeiten der Begegnungsstätte Blumenborn oder unter 0395/379 393 81.
 

 

Einführung der Barrierefreiheit auf den Fernlinienbussen

Mobilitäts-Scouts (-Tester) gesucht

 
Mit der Liberalisierung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) im Jahr 2012 hat der Gesetzgeber die Einführung der Barrierefreiheit auf den Fernlinienbussen eingeführt. Seit dem 01.01.2016 müssen alle neu angeschafften Fernlinienbusse mit zwei Rollstuhlstellplätzen ausgestattet sein. Ab dem 01.01.2020 gilt dies für alle Fernlinienbusse.
Um den Prozess der Einführung der Barrierefreiheit zu begleiten, hat der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) seit Oktober 2014 die Meldestelle für barrierefreie Fernlinienbusse eingerichtet. Zur Überprüfung der Barrierefreiheit auf den Fernlinienbussen, hat der BSK Mobilitäts-Scouts im Einsatz, die durch Testfahrten mit dem Fernlinienbus diesen auf Barrierefreiheit testen und überprüfen. Dabei wird die gesamte Reisekette (Buchung –Anreise –Reise –Abreise) betrachtet.
Gesucht werden Mobilitäts-Scout, die Lust und Laune haben, durch Testfahrten mit dem Fernlinienbus diesen auf Barrierefreiheit zu prüfen.

Weitere Informationen finden Sie unter:
Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., Meldestelle barrierefreie Fernlinienbusse, Kurfürstenstr. 131, 10785 Berlin

Quelle: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK)